Vernetzungstreffen BUGA 2033
Ein „Nordpark“ für Dresden?
Die Machbarkeitsstudie für die Bundesgartenschau ließ die Idee für einen Nordpark Dresden, als Chance für eine nachhaltige Stadtentwicklung zur Verbesserung des Wohnumfelds in den Stadtbezirken Neustadt und Pieschen wachsen. Durch eine Vernetzung und Entwicklung der Grünräume des St.-Pauli-Friedhofs und des Hechtparks mit dem Proschhübel, kann u.a. die Erreichbarkeit der Grünräume sowie die Naherholungsqualität für die Anwohner und Gäste spürbar verbessert werden. Darin waren sich die mehr als dreißig Teilnehmerinnen und Teilnehmer eines Vernetzungstreffens einig, die am 07.05.2026 im Bürgersaal Neustadt zusammenkamen und sich über die Idee für einen Nordpark ausgetauscht haben. In Gesprächsgruppen wurden Themen, wie Gedenkorte und Friedhofsgestaltung ebenso besprochen, wie die Ausdehnung (bis Hellerau), Erreichbarkeit und Durchwegung des zukünftigen Parks, mögliche Freizeit-, Sport- und Bildungsangebote und Wege zur Verbesserung des Naturschutzes und der Klimaanpassung.
Spontan wurden alle Teilnehmenden und Interessierten zur Erkundung des Areals eingeladen, am 13. Juni zwischen Proschhübel, Kleingartenanlagen und Halde 2 sowie am 22. Juni zu einem Spaziergang durch den St.-Pauli-Friedhof und den Gedenkort Lager „Hellerberg“.
Auch wenn momentan keine Investitionen durch die Stadt zur Entwicklung des Nordparks geplant sind, nimmt er bereits in den Köpfen vieler Menschen Gestalt an und wird ab sofort durch viele Ideen und Aktivitäten mit Leben erfüllt.

Einladung
Sehr geehrte Damen und Herren,
viele von Ihnen haben es sicher mitverfolgt:
Bis Ende 2025 war im Rahmen der BUGA-Planung für 2033 in Dresden ein Standort im Dresdner Norden geplant.
Unter dem Titel „Proschhübel“ waren, neben dem Proschhübel selbst, vor allem Hechtpark und St.-Pauli-Friedhof, das Entbindungslager Kiesgrube und das Judenlager Hellerberg Teil der Planung in der Machbarkeitsstudie – mit vielseitigen Themenschwerpunkten von Erinnerungskultur bis Umweltschutz. (siehe Machbarkeitsstudie -> Kernareal: Proschhübel)
Aufgrund von Kürzungen sind diese Standorte nunmehr kein Kernareal der BUGA-Planung mehr. Ganz verworfen ist der Dresdner Norden jedoch nicht: der Stadtrat hat beschlossen, dass die Areale unter dem Titel „Nordpark“ weiter ein Entwicklungsziel der Stadtverwaltung bleiben sollen.
Als BUGA Dresden 2033 e. V. wünschen wir uns, wie viele andere Akteure auch, dass dieses Ziel nicht aus dem Fokus rückt.
Wir möchten als Verein dazu beitragen bestehendes Engagement zu bündeln und Akteure rund um den Standort zu vernetzen.
Dafür laden wir zu einem ersten Vernetzungstreffen ein um Ideen und bereits bestehende Projekte zu sammeln, Partnerschaften und Synergien anzubahnen.
Am 07. Mai 2026 um 18:00 Uhr findet das erste Treffen im Stadtbezirksamt Neustadt statt.
Wir möchten Sie einladen zu Impulsvorträgen zum Gedenkareal Dresdner Norden (MNEMO, Dr. Maria Obenaus) und Entwicklungspotenzialen des St.-Pauli-Friedhofs (Masterarbeit Robert Reibold, TU Dresden), vor allem aber auch zum Einbringen Ihrer Ideen für den Standort.
Bitte teilen Sie mir zwecks Planung unbedingt Ihre Teilnahme per Mail mit: Lara.Schink@evlks.de
Gerne können Sie dorthin auch Rückfragen richten.
Sollten Sie weitere Akteure kennen, die ein Interesse an der (kulturellen, sozialen, gestalterischen, ökologischen, …) Entwicklung des „Nordparks“ haben könnten, bitte gerne die Mail weiterleiten oder mir die Ansprechpartner:innen nennen.
Wir würden uns freuen, wenn wir gemeinsam einen Prozess anstoßen können, der eine nachhaltige Entwicklung der wertvollen Grünanlagen im Dresdner Norden ermöglicht.
Herzliche Grüße und besten Dank,
Lara Schink
2. Vorsitzende
Förderverein BUGA Dresden 2033 e.V.